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- bei stark erhöhter
Lichtempfindlichkeit
- Hautreaktion nach einer
Strahlenbehandlung oder bei UV-Bestrahlung
- nach einer
Therapie Therapie mit hoch dosiertem Cortison, Zytostatika oder Immunsuppressiva
- bei einer gleichzeitigen Behandlung mit goldhaltigen
Medikamenten
- aktivierten Hautkrankheiten ( Ekzeme, Schuppenflechte u. a.
)
- Hautkrebs und deren Vorstufe ( Präkanzerose )
- Wachstumsfugen der langen Röhrenknochen bei Kindern und
Jugendlichen
- Drogenabhängigkeit ( oft lokale Verfärbung im
Bestrahlungsareal )
Erst wird die zu behandelnde Stelle von Schmutz und
Fetten gereinigt, nun wird das Tattoo bestrahlt. Es entstehen kleine weiße
Pünktchen, die aber nach weniger Zeit verschwinden. Die geteilten Pigmente
werden nun in den ersten 6 Wochen vom Körper über die Lymphen abgetragen. Nach 6
Wochen kann in der Regel die nächste Behandlung vorgenommen werden.
Wie viele Behandlungen man benötigt hängt vom Tattoo ab, ob hell, dunkel oder
farbig.
In der Regel ist es ein leichtes brennen, vernarbte Tattoos sind ein wenig empfindlicher und je nach Tagesverfassung können die Schmerzen variieren.
Es kann zu kleinen Hitzebläschen bzw. Wundschorf kommen.
Dieses müsste aber nach 6 Wochen abgeheilt sein.
Hitzebläschen können in den ersten Tagen mit einer Brandsalbe und danach mit
einer Wund- und Heilsalbe behandelt werden. Wundschorf wird nur mit einer Wund-
und Heilsalbe behandelt.
Bei einer zu hohen Bestrahlungsdosierung oder einer
individuellen Strahlenbedingten Unempfindlichkeit der Haut, können im
Bestrahlungsareal meist reversible kurz oder langfristige Nebenwirkungen
auftreten.
Diese müssen unbedingt vom Behandlenden beobachtet werden.
Bei einer korrekten Strahlendosierung treten nur selten folgende Reaktionen auf:
- lokales Strahlungserythem
- lokales Strahlungsödem
- leichte lokale Hautentzündungen und Juckreiz
- Hypo- / Hyperpigmentation
- lokaler Schmerz im Bestrahlungsbereich
- lokale Dunkelfärbung der Haut ( meist nach 3-6 Monaten )
- lokale leicht gewebliche Einblutungen, Blasen- und
Schorfbildung